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Die Apfelsäfte der Ferme des Hêtres: Hesbaye im Glas

In Rosoux-Crenwick werden Äpfel eines Familienhofs zu Säften, darunter eine von Natur aus rosafarbene Variante aus der Sorte Red Love.

Äpfel und Apfelsaft, fotografiert im März 2012; allgemeines Beispielbild, keine Aufnahme der Ferme des Hêtres oder ihrer Flaschen.

Ein Obstgarten im Arrondissement Waremme

Die Ferme des Hêtres liegt in Rosoux-Crenwick in der Gemeinde Berloz. Hier lässt sich die Region durch Apfelsaft entdecken, ohne dass Alkohol im Spiel sein muss. Die örtliche Verbindung ist konkret: Die vom Hof vorgestellten Säfte werden aus den Äpfeln seiner Obstgärten hergestellt. Frucht und Verarbeitung werden zu zwei Schritten derselben Geschichte.

Das ist ein guter Anlass, die Landschaft der Hesbaye genauer zu lesen. Neben dem Bild großflächigen Ackerbaus gibt es auch Obstparzellen, Sortenentscheidungen und Ernten für verschiedene Verwendungen. Eine Flasche lässt diese Entdeckung zu Hause weiterleben, ohne die Begegnung mit dem Obstgarten durch ein bloßes Regionalprodukt-Etikett zu ersetzen.

Drei Generationen und Bäume als Namensgeber

Die Geschichte der Familie Goffin beginnt mit Josephs Übernahme des Hofs in den 1960er-Jahren. Seine Enkel Alexandre und Nicolas führen den Betrieb mit ihren Eltern fort. Die Landwirtschaft hat ihre Kulturen diversifiziert, unter anderem hin zum Obstbau. Es ist also keine Geschichte einer seit Jahrhunderten unveränderten Apfelplantage, sondern eine Abfolge von Anpassungen.

Der Hofname erinnert an die Blutbuchen, die den Ort prägen. Dieses Detail gibt dem Besuch einen charmanten roten Faden: Bevor man sich ansieht, was sich trinken lässt, kann man betrachten, was wächst und die Landschaft kennzeichnet. Ein Baum wird zum Aushängeschild und zum Erkennungszeichen einer landwirtschaftlichen Adresse.

Warum kann ein Saft rosa sein?

Zum Sortiment gehört ein von Natur aus rosafarbener Apfelsaft, dessen Farbe vom roten Fruchtfleisch der Sorte Red Love stammt. Es handelt sich tatsächlich um Fruchtsaft, nicht um Roséwein. Der optische Kontrast erinnert daran, dass Äpfel weder einen einzigen Geschmack noch eine einzige Farbe haben: Die Sorte zählt ebenso wie die allgemeine Vorstellung vom Obstgarten.

Servieren Sie zum Entdecken kleine Mengen in durchsichtigen Gläsern und vergleichen Sie Farbe, Süßeeindruck und Frische. Das sind Anregungen zur Verkostung, kein Versprechen identischer Aromen bei jeder Ernte. Wetter, Früchte und mögliche Mischungen können unterschiedliche Ausprägungen ergeben. Fragen Sie den Hof, was die angebotenen Varianten voneinander unterscheidet.

Vom Hof auf Ihren Tisch

Die Säfte passen unkompliziert zu einer kleinen Mahlzeit, einem Picknick oder zum Frühstück. Sie sind auch eine Möglichkeit, Menschen einen örtlichen Erzeuger vorzustellen, die keinen Alkohol trinken möchten. Prüfen Sie vor Ihrer Fahrt die Verkaufsstellen und aktuellen Informationen; frisches Obst und andere Erzeugnisse sind nicht das ganze Jahr über in gleicher Weise verfügbar.

Das Foto zeigt Äpfel und Apfelsaft, wird aber weder den Obstgärten von Berloz noch einer Flasche des Hofs zugeschrieben. Es veranschaulicht das Produkt und nicht seinen Herstellungsort. Achten Sie beim Kauf einer bestimmten Variante auf den Namen Ferme des Hêtres und prüfen Sie das Etikett: Die Verbindung zum Betrieb sollte ebenso klar sein wie die Freude am Glas.

Fotos und Bildnachweise

Foto 1 — Äpfel und Apfelsaft, fotografiert im März 2012; allgemeines Beispielbild, keine Aufnahme der Ferme des Hêtres oder ihrer Flaschen. nikontino · CC BY 2.0 · Quelle.

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