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Saint-Monon Triple au Miel: Ambly im Glas

Eine in der Famenne entstandene Kreation von Pierre Jacob, Honig örtlicher Imker und eine Legende, die nicht das Rezeptalter bezeichnet.

Saint-Monon-Honigbier, fotografiert am 17. Mai 2012; damalige Aufmachung.

Die Famenne als Ausgangspunkt

Saint-Monon Triple au Miel wird in Ambly in der Gemeinde Nassogne und im Arrondissement Marche-en-Famenne gebraut. Dieser Standort erschließt die Region jenseits der Denkmäler ihrer Hauptstadt. Die Brauerei nennt Honig örtlicher Imker als eine der Zutaten, die dieser Variante ihre Eigenart verleihen. Ein Honigbier darf nicht mit einem alkoholfreien Getränk verwechselt werden: Die Triple bleibt ein Genussbier.

1996 statt Frühmittelalter

Pierre Jacob begann 1996, nachdem ihn die Bierherstellung begeistert hatte. Sein Hintergrund als Wirtschaftsingenieur im Lebensmittelbereich begleitet das Dorfabenteuer. Der Name Saint-Monon verweist auf eine ganz andere Zeit. Das Haus erzählt die Legende eines mit Nassogne verbundenen Einsiedlers, der zum Schutzheiligen der Bauern, Tiere und Ernten wurde. Die Geschichte gehört zur örtlichen Vorstellungswelt: Sie beweist nicht, dass dieses genaue Rezept im 7. Jahrhundert gebraut wurde.

Honig und Gleichgewicht

Der Erzeuger beschreibt die Triple au Miel als ausgewogen zwischen Süße und Bitterkeit, mit Honig aus örtlichen Bienenständen. Das ist das dokumentierte Profil, ohne Früchte oder Gewürze hinzuzufügen, die die Beschreibung nicht erwähnt. „Honig“ lenkt leicht die Aufmerksamkeit auf Zucker, doch der Charakter eines Biers erschöpft sich nicht im Namen einer Zutat. Gärung, Getreide und Hopfen gehören ebenfalls zum vom Brauer vorgestellten Ganzen.

Ein gemeinsamer Name, unterschiedliche Biere

Saint-Monon ist auch ein Sortiment. Bernsteinbier, dunkles Bier, Triple au Miel und andere Varianten besitzen unterschiedliche Profile. Die Hauschronik zeigt, wie die kleine Produktion ein Publikum außerhalb Amblys fand. Eine Auszeichnung einer anderen Variante darf deshalb nicht automatisch zur Medaille des Honigbiers werden. Das Foto von 2012 zeigt tatsächlich die Honigversion mit ihrer damaligen Aufmachung.

Einen Abstecher vorbereiten

Besuchs- und Begegnungsmöglichkeiten sind bei der Brauerei nach aktuellem Programm zu prüfen. Man kann Rohstoffe und Brauerarbeit verstehen, ohne dass eine Verkostung Pflicht wäre. Beim Kauf vermeidet der vollständige Flaschenname die Verwechslung mit dem Bernsteinbier oder einer Sonderausgabe. Das ältere Produktfoto ist ein echtes Dokument; es garantiert nicht, dass Etikett oder Verpackung heute identisch geblieben sind.

Bitte in Maßen genießen.

Fotos und Bildnachweise

Foto 1 — Saint-Monon mit Honig, Foto von 2012: Die heutige Aufmachung kann abweichen. Queeste · CC BY-SA 3.0 · Quelle.

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